Bayer Leverkusen steht ohne beide Stammtorhüterinnen da – was jetzt?
Henry KochTorhüter-Probleme: Leverkusens Kapitän Repohl erneut verletzt - Bayer Leverkusen steht ohne beide Stammtorhüterinnen da – was jetzt?
Die Torhüterkrise bei Bayer Leverkusen hat sich weiter verschärft, nachdem Friederike Repohl eine erneute schwere Verletzung erlitten hat. Die 26-Jährige hat einen Teilriss des inneren Seitenbands im rechten Knie erlitten und fällt damit mindestens zwei Monate aus. Der Rückschlag verschärft die Probleme des Teams, da auch die Ersatzkeeperin Charlotte Voll weiterhin ausfällt.
Repohls jüngste Verletzung ereignete sich während eines Bundesliga-Spiels gegen Eintracht Frankfurt im Oktober 2024. Sie war erst kurz zuvor von einer Oberschenkelmuskelzerrung genesen, die sie sich Ende Oktober zugezogen hatte. Das neue Knieproblem ist ein weiterer Dämpfer in einer Serie von Fitnessproblemen für Leverkusens Nummer eins.
Die zweite Torhüterin des Vereins, Voll, bleibt nach einer Schulteroperation im Juni 2024 weiterhin nicht einsatzbereit. Seit Monaten erholt sie sich von einer Verletzung des Schultereckgelenks, sodass Leverkusen nun ohne seine beiden Stammtorhüterinnen auskommen muss.
Als Reaktion darauf sicherte sich das Team kurzfristig Rafaela Borggraefe als Leihspielerin vom FC Liverpool. Allerdings traf sie unter schwierigen Umständen ein: Sie hatte gerade eine sechsspielige Sperre der englischen FA wegen einer diskriminierenden Äußerung abgesessen. Borggraefe wurde sofort ins kalte Wasser geworfen und gab ihr Debüt in demselben Spiel, in dem sich Repohl verletzte.
Mit Repohl und Voll ausgefallen, liegt die Verantwortung im Tor nun bei Borggraefe. Die Situation zwischen den Pfosten lässt dem Team kaum Alternativen, während die Mannschaft durch die Frauen-Bundesliga-Saison navigiert. Aktuell liegen keine weiteren Details zur aktuellen Tabellenposition des Vereins vor.