Bärbel Bas fordert Digitalsteuer für KI-Profiteure und setzt auf Handwerksberufe
Henry KochBärbel Bas fordert Digitalsteuer für KI-Profiteure und setzt auf Handwerksberufe
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat eine Digitalsteuer vorgeschlagen, um die Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen zu unterstützen. Die Idee brachte sie während einer Veranstaltung der Rheinischen Post in Düsseldorf zur Sprache. Gleichzeitig hinterfragte Bas, wie Unternehmen, die von KI profitieren, stärker zur Staatsfinanzierung beitragen könnten.
Bei dem Empfang thematisierte die Ministerin den wachsenden Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf den Arbeitsmarkt. Sie warnte, dass alle Branchen die Auswirkungen zu spüren bekommen würden. Zwar räumte sie ein, dass bestimmte Berufe verschwinden würden, betonte jedoch, dass es Aufgaben gebe, die für KI unerreichbar blieben.
Bas verwies darauf, dass handwerkliche Tätigkeiten wie die Heizungsinstallation jungen Arbeitnehmern besonders gute Perspektiven böten. Solche praktischen Arbeiten könnten nur von Menschen ausgeführt werden, erklärte sie. Die Ministerin bezeichnete diese Berufe als eine „goldene Zukunft“ für die nächste Generation.
Zu ihren Vorschlägen gehört eine Abgabe auf digitale Gewinne, um die öffentliche Finanzierung zu stärken. Der Vorstoß spiegelt die Sorgen über die wirtschaftlichen Folgen der KI wider – und den Bedarf an nachhaltiger Finanzierung. Die Debatte knüpft an ihren Auftritt bei der Düsseldorfer Veranstaltung an.






