08 November 2025, 18:02

Bahnstrecke Bocholt–Münster: Politische Initiative für schnelle Reaktivierung und Öko-Züge

Ein Zug auf den Schienen mit Geländern und Brettern im Hintergrund, Lichter auf dem Dach und ein Himmel darüber, mit einem Boden darunter.

Bahnstrecke Bocholt–Münster: Politische Initiative für schnelle Reaktivierung und Öko-Züge

Lokale Politiker aus der Region Westmünsterland setzen sich für die Wiederbelebung der Eisenbahnstrecke von Bocholt nach Münster ein. Sie fordern den Nahverkehrsverbund Westfalen-Lippe auf, die Planung zu beschleunigen – dabei werden auch batteriebetriebene Züge und eine Teil-Elektrifizierung in Betracht gezogen. Das einst als unwirtschaftlich eingestufte Projekt zeigt nun Potenzial und könnte täglich rund 7.000 Fahrgästen zugutekommen sowie die Anbindung ländlicher Gebiete verbessern.

Das Vorhaben zielt darauf ab, Bocholt, Borken, Coesfeld und Münster wieder miteinander zu verbinden und die Verbindungen ins Ruhrgebiet zu stärken. Befürworter betonen die ökologischen Vorteile durch weniger Straßenverkehr sowie die bessere Erschließung des ländlichen Raums. Anders als frühere Studien belegen aktuelle Verkehrsplanungen nun die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Strecke. Die Kosten für die Reaktivierung der stillgelegten Trasse werden zudem niedriger eingeschätzt als bisher angenommen; einmal in Betrieb, könnten die Züge schneller und häufiger verkehren.

Die Pläne zur Reaktivierung der Bahnstrecke Bocholt–Münster gewinnen an Fahrt: Lokale Politiker und Verkehrsplaner unterstützen das Projekt einstimmig. Es verspricht Umweltvorteile und eine bessere Anbindung ländlicher Regionen, wobei batteriebetriebene Züge und eine Teil-Elektrifizierung wahrscheinlich sind. Der Nahverkehrsverbund Westfalen-Lippe wird aufgefordert, die Planung voranzutreiben – die Strecke gilt nun als wirtschaftlich sinnvoll.