Bahnsanierung zwischen Hagen und Köln: Warum zentrale Modernisierungen fehlen
Bahnsanierung zwischen Hagen und Köln: Warum zentrale Modernisierungen fehlen
Großsanierung der Bahnstrecke Hagen–Wuppertal–Köln: Wichtige Modernisierungen bleiben unvollendet
Die umfangreiche Sanierung der stark frequentierten Bahnstrecke Hagen–Wuppertal–Köln durch die Deutsche Bahn wird zentrale Aufwertungen unvollendet lassen. Trotz laufender Bauarbeiten bleiben acht veraltete Stellwerkanlagen unangetastet, und das moderne Europäische Zugsicherungssystem (ETCS) wird nicht eingeführt. Kritiker bezeichnen das Projekt bereits als "halbherzige Lösung" angesichts dieser Einschränkungen.
Ziel der Sanierung ist zwar die Modernisierung von Teilen der stark genutzten Strecke, doch die Fertigstellungstermine variieren. Die Hauptstrecke selbst soll bis Ende 2026 fertiggestellt werden. Doch die Aufwertung von sechs S-Bahn-Halten wird frühestens Ende 2027 abgeschlossen sein.
Nur sechs Hauptbahnhöfe entlang der Strecke erhalten eine vollständige Sanierung, wobei vier als "zukunftssichere Bahnhöfe" ausgewiesen werden. Doch die dringend notwendige Erneuerung der Stellwerke bleibt aus. Die Deutsche Bahn begründet dies mit "unzureichenden Planungsvorlaufzeiten" und dem Fehlen bestehender Projekte. Fünf der acht Stellwerke entlang der Route befinden sich in desolatem Zustand. Drei davon – in Schwelm, Solingen und am Hagener Hauptbahnhof – werden als "mangelhaft" eingestuft. Zwei weitere, in Wuppertal-Oberbarmen und Wuppertal-Steinbeck, drohen "schwere betriebliche Beeinträchtigungen". Der grüne Bundestagsabgeordnete Matthias Gastel kritisierte die Entscheidung scharf: Der Verzicht auf die Erneuerung dieser Anlagen berge die Gefahr weiterer Verspätungen und Sicherheitsrisiken. Da die Deutsche Bahn nicht handeln wolle, liege die Verantwortung nun bei regionalen Gremien. Der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (ZRB) oder der Verkehrsverbund Rhein-Sieg, die in Nordrhein-Westfalen für die Regionalbahn-Aufwertungen zuständig sind, müssten möglicherweise einspringen. Ohne Eingreifen bleiben die veralteten Stellwerke ein Schwachpunkt der Strecke.
Die Sanierung der Strecke bringt zwar Teilverbesserungen, doch Lücken bleiben bestehen. Die maroden Stellwerke bleiben in Betrieb, und das ETCS-System wird nicht eingeführt. Nun müssen die regionalen Behörden entscheiden, ob sie die fehlenden Modernisierungen finanzieren – oder die Strecke mit ungelösten Problemen zurücklassen.
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