29 June 2026, 14:26

Audi beschleunigt seine CO₂-Neutralität mit Elektroautos und Recycling-Strategie

Audis ambitionierte Strategie für eine sauberere Zukunft

Audi beschleunigt seine CO₂-Neutralität mit Elektroautos und Recycling-Strategie

Audi intensiviert seine Bemühungen, die Emissionen in allen Unternehmensbereichen zu senken. Der Automobilhersteller hat bereits Fortschritte im Transport- und Verpackungssektor erzielt und plant weitere Schritte bei Elektrofahrzeugen und Recycling. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie zur langfristigen CO₂-Neutralität.

Frühzeitig begann Audi, die Emissionen im Transport zu reduzieren. Bereits 2017 erreichte das Unternehmen CO₂-neutrale Lieferungen in Deutschland durch den Ecoplus-Service der DB Cargo. Heute spart der Schienentransport von Batterien im Werksverkehr jährlich 3.800 Tonnen CO₂ ein. Zudem will Audi den Bahntransport für die Auslieferung von Neufahrzeugen ausbauen – betrieben mit erneuerbaren Energien.

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Auch in der Produktion stehen Veränderungen an. Ab 2026 wird Audi ausschließlich batteriebetriebene Elektrofahrzeuge herstellen. Zudem plant das Unternehmen, ausgediente BEVs zu recyceln, um wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen. Darüber hinaus reduziert Audi den Plastikverbrauch in der Teileverpackung jährlich um 500 Tonnen.

Trotz dieser Fortschritte bleiben Herausforderungen. Die Auslieferung von Neufahrzeugen verursacht derzeit dreimal so viele Emissionen wie der Warentransport zum Werk. Aktuelle Störungen im deutschen Schienennetz zwingen Audi zudem, vorübergehend wieder stärker auf den Straßentransport zu setzen.

Für die Zukunft hat Audi klare Ziele gesteckt: Bis 2025 sollen die CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus der Fahrzeuge um 30 Prozent sinken. Langfristig strebt das Unternehmen vollständige CO₂-Neutralität an. Der Erfolg hängt davon ab, die aktuellen logistischen Rückschläge zu überwinden und die Fortschritte in Transport und Produktion weiter voranzutreiben.

Quelle