Arbeitskreis analysiert Silvesterkrawalle in Solinger Hasseldelle – erste Gespräche laufen
Henry KochArbeitskreis analysiert Silvesterkrawalle in Solinger Hasseldelle – erste Gespräche laufen
Am Freitag traf sich erstmals ein Arbeitskreis, der die Vorfälle in der Silvesternacht im Solinger Stadtteil Hasseldelle aufarbeitet. An der Sitzung nahmen lokale Initiativen, Polizeivertreter, Stadtbeamte und Finanzexperten teil, um die durch die Ausschreitungen aufgeworfenen Fragen zu erörtern.
Der runde Tisch wurde einberufen, nachdem der Förderverein Wir in der Hasseldelle Rückmeldungen von Jugendlichen gesammelt hatte, die in die Vorfälle verwickelt waren. Ihre Aussagen bildeten die erste Grundlage für die Gespräche.
Jan Welzel, Solingens Beigeordneter für öffentliche Ordnung und Soziales, zeigte großes Interesse an den Erkenntnissen des Vereins. Er verwies auf erste Anzeichen von Reue bei einigen der beteiligten Jugendlichen.
Die Teilnehmer konzentrierten sich darauf, den genauen Ablauf der Silvesternacht zu rekonstruieren. Zudem wurden Möglichkeiten erörtert, wie die bestehenden Gemeinschaftsstrukturen in Hasseldelle gestärkt werden können. Ziel ist es, langfristige Rahmenbedingungen zu schaffen, die das Risiko ähnlicher Vorfälle verringern.
Welzel rief alle Beteiligten dazu auf, an Deeskalation und Prävention zu arbeiten. Die Gruppe war sich jedoch einig, dass es verfrüht sei, bereits öffentliche Schlussfolgerungen zu ziehen.
Der Arbeitskreis wird die Vorfälle weiter aufarbeiten und dabei nach lokalen Lösungsansätzen suchen. Weitere Treffen sind geplant, während Behörden und Anwohner die nächsten Schritte abstimmen. Bis mehr Details gesichert sind, werden keine öffentlichen Stellungnahmen abgegeben.






