10 January 2026, 02:41

Abschied von Dr. Martin Wazinski – ein Leben für Medizin und Eishockey

Menschen, die Eisstockschießen mit Stöcken und Helmen spielen, mit anderen und einer Wand im Hintergrund.

Abschied von Dr. Martin Wazinski – ein Leben für Medizin und Eishockey

Dr. Martin Wazinski, ein angesehener Chefarzt und engagierter Ehrenamtler, ist im Alter von 67 Jahren verstorben. Sein Tod markiert das Ende eines lebenslangen Einsatzes für die Medizin und eine tiefe Verbundenheit mit dem Sport – insbesondere der örtlichen Eishockey-Szene. Kollegen wie Sportler erinnerten sich an ihn als fachlich herausragenden Mediziner und vertrauten Freund.

Jahrzehntelang prägte Wazinski als Chefarzt und Ärztlicher Direktor das Helios Klinikum Krefeld, bis er im März 2022 in den Ruhestand trat. Doch auch danach blieb er aktiv: Er unterstützte die Krefeld Pinguine und das Team des KEV als ehrenamtlicher Helfer. Spieler und ihre Familien schätzten seinen Rat, seine Herzlichkeit und sein unermüdliches Engagement.

Im März 2025 überraschten ihn Freunde, Kollegen und Weggefährten mit einer Abschiedsfeier in der Yayla-Arena. In einer privaten Loge würdigten sie sein Lebenswerk – sowohl in der Medizin als auch im Sport. Die Veranstaltung zeigte, wie sehr er beide Bereiche geprägt hatte. Privat war Wazinski ein leidenschaftlicher Hobby-Sportler: Er radelte, lief und schwamm regelmäßig. Bei einem Spaziergang in Skellefteå, Schweden, sagte er einst, das morgendliche Schwimmen mache ihn unbesiegbar. Diese Liebe zur Bewegung spiegelte sich auch in seiner energiegeladenen Art wider – ob im Beruf oder im Ehrenamt.

Morgen wird die Eishockey-Familie am Westparkstraße Abschied nehmen. Ein leerer Platz zwischen den Mannschaftsbänken soll symbolisieren, dass er weiterhin unter ihnen ist – als Mentor, Förderer und Freund.

Wazinskis Vermächtnis reicht von der Medizin über den sport1 bis hin zur persönlichen Begleitung vieler Menschen. Seine Arbeit im Helios Klinikum Krefeld und sein ehrenamtliches Wirken hinterlassen Spuren. Der freie Platz bei der morgigen Veranstaltung wird stumm daran erinnern, wie sehr er geschätzt wurde – und wie sehr er fehlen wird.