Abass Baraou holt historischen WBA-Titel in New Orleans und zielt auf Vereinigungskampf
Admin UserAbass Baraou holt historischen WBA-Titel in New Orleans und zielt auf Vereinigungskampf
Abass Baraou schreibt Boxgeschichte in New Orleans
Der deutsche Boxer Abass Baraou hat in New Orleans Geschichte geschrieben, indem er sich in einem mitreißenden Kampf gegen Yoenis Tellez den WBA-Titel im Halbmittelgewicht sicherte. Dieser Sieg ist erst der dritte Fall, in dem ein deutscher Boxer einen Weltmeisterschaftskampf auf amerikanischem Boden für sich entschied – nach Max Schmeling und Noel Mikaelian.
Baraous nächste Herausforderung ist ein Vereinigungskampf gegen den WBO-Champion Xander Zayas am 31. Januar 2026 in San Juan, Puerto Rico. Dieses Duell bietet Baraou die Chance, zum unified champion im Halbmittelgewicht aufzusteigen – ein Erfolg, den bisher nur zwei deutsche Boxer vor ihm schafften: Dariusz "Tiger" Michalczewski und Sven Ottke.
Als einziger aktueller deutscher Box-Weltmeister wird Baraou gegen Zayas als "Free Agent" in den Ring steigen, also ohne festen Promoter. Diese Konstellation ist unter deutschen Boxern nicht ungewöhnlich: Schon Arthur Abraham und Felix Sturm hielten Titel mehrerer großer Verbände, ohne dauerhaft an einen Promoter gebunden zu sein.
Mit seinem historischen Sieg in New Orleans hat Abass Baraou die Bühne für einen spannenden Vereinigungskampf in Puerto Rico bereitet. Gelingt ihm der Sieg, reiht er sich in die Riege der deutschen Boxlegenden ein, die Titel mehrerer großer Boxverbände vereinten – und festigt so seinen Platz in der deutschen Boxgeschichte.