Aachens Hangeweiher-Bad: Container sind weg – Sanierung bleibt im Plan
Henry KochAachens Hangeweiher-Bad: Container sind weg – Sanierung bleibt im Plan
Die türkisfarbenen Container am Aachener Freibad Hangeweiher sind nun abgebaut. Die provisorischen Bauten wurden während der Sanierungsarbeiten genutzt und am 13. Oktober demontiert. Die Stadt hat für viele von ihnen bereits neue Verwendungszwecke gefunden.
Aachen hatte rund 1,7 Millionen Euro in die Containerlösung investiert, um den Badebetrieb während der Bauarbeiten aufrechterhalten zu können. Die Container waren von vornherein für eine Weiterverwendung vorgesehen – zehn davon wurden bereits umgesetzt. Drei davon gingen an Sporteinrichtungen, einer an das lokale Forstamt, und weitere werden in Flüchtlingsunterkünften genutzt, darunter Spinde aus den Interimsgebäuden des Bades.
Über weitere Standorte, an denen die verbleibenden Container eingesetzt werden, liegen keine näheren Angaben vor. Die Stadt bestätigte, dass es darüber hinaus keine öffentlichen Informationen zu zusätzlichen Nutzungsorten gibt.
Die Sanierung selbst schreitet zügig voran. Der neue Komplex, der rund 6,8 Millionen Euro kostet, bildet die letzte Phase der Modernisierung des Bades. Davon stammen 1,48 Millionen Euro aus einem Bundesförderprogramm. Die Fertigstellung ist für den 1. Mai 2026 geplant.
Die Container wurden in Aachen vielseitig weitergenutzt. Die Sanierung des Freibads bleibt im Zeitplan, und die neuen Anlagen sollen in weniger als zwei Jahren eröffnet werden. Das Projekt wird sowohl aus städtischen Mitteln als auch mit Bundesförderung finanziert.






