70.000 Euro im Gepäck: Zwei Niederländer scheitern beim Schmuggelversuch nach Irak
Jonas Mayer70.000 Euro im Gepäck: Zwei Niederländer scheitern beim Schmuggelversuch nach Irak
Zwei arbeitslose Niederländer im Alter von 35 und 36 Jahren sind bei dem Versuch aufgeflogen, 70.000 Euro in bar von Deutschland in den Irak zu schmuggeln. Der Vorfall ereignete sich während einer routinemäßigen Kontrolle der Bundespolizei, die die beiden Männer gemeinsam mit drei weiteren Erwachsenen und einem Kind anhielt.
Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Männer das undeklarierte Bargeld in Umhängetaschen bei sich trugen. Der 36-Jährige hatte 50.000 Euro dabei, sein 35-jähriger Begleiter 20.000 Euro. Nach deutschem Recht müssen Reisende, die mit 10.000 Euro oder mehr ein- oder ausreisen, den Betrag den Zollbehörden melden.
Die Zollbeamten beschlagnahmten das gesamte Geld in Höhe von 70.000 Euro und leiteten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die beiden Männer ein. Ihnen wird vorgeworfen, die Barmittel nicht deklariert zu haben; zudem besteht der Verdacht auf mögliche Geldwäsche.
Der Fall wird nun nach den deutschen Zollvorschriften weiterverfolgt. Den Männern drohen Strafen wegen unterlassener Deklaration des Geldes; zudem könnten weitere Ermittlungen wegen Geldwäsche eingeleitet werden. Die beschlagnahmten Gelder verbleiben vorerst in der Verwahrung der Zollbehörden.