11 February 2026, 15:29

62-Jähriger bedroht Bielefeld-Restaurant mit scharfer Handgranate nach Wodka-Verweigerung

Eine Hand mit Hammer und Sichel erreicht ein Gebäude, mit der Aufschrift "Zachvati-li te zanynes" oben, was Dringlichkeit und Gefahr suggeriert.

Handgranaten-Drohung in Bielefeld - Angeklagter schweigt - 62-Jähriger bedroht Bielefeld-Restaurant mit scharfer Handgranate nach Wodka-Verweigerung

62-Jähriger droht in Bielefeld mit scharfer Handgranate – nach Alkoholverweigerung

Ein 62-jähriger Mann hat in Bielefeld ein Restaurant mit einer scharfen Handgranate bedroht, nachdem ihm Alkohol verweigert worden war. Der Vorfall ereignete sich am 26. Oktober 2025 im Stadtteil Sennestadt. Bei der späteren Festnahme schossen Polizisten dem Verdächtigen ins Bein, wobei er schwer verletzt wurde.

Der Zwischensfall begann, als der stark alkoholisierte Mann das Lokal betrat und nach Wodka fragte. Das Personal lehnte seine Bitte zunächst ab, woraufhin er das Restaurant verließ. Draußen forderte er vier Flaschen Wodka, bevor er mit der Granate zurückkehrte.

Augenzeugen berichteten, er habe gerufen: "Ich will sterben", während er den Sprengkörper in der Hand hielt. Aus Angst um ihr Leben übergaben Mitarbeiter ihm eine Flasche Wodka. Kurz darauf traf die Polizei ein und eröffnete das Feuer – der Mann wurde bei der Festnahme ins Bein getroffen.

Später stellte sich heraus, dass die Granate scharfer Sprengstoff enthielt. Der Prozess gegen den Beschuldigten begann am 11. Februar 2026, doch schwieg dieser während der ersten Verhandlung durchgehend. Weitere Termine sind bis zum 20. März angesetzt, mit zwei zusätzlichen Verhandlungstagen.

Die Ermittlungen laufen noch, und abgesehen vom Prozessbeginn gab es keine öffentlichen Reaktionen oder Medienberichte. Die Schweigsamkeit des Angeklagten lässt zentrale Fragen offen. Die kommenden Verhandlungstage werden zeigen, ob neue Beweise oder Zeugenaussagen vorgelegt werden.