50 Jahre Dormagener Geschichtsvereinigung: Wie Hobbyarchäologen das römische Erbe retteten
Jonas Mayer50 Jahre Dormagener Geschichtsvereinigung: Wie Hobbyarchäologen das römische Erbe retteten
Die Dormagener Geschichtsvereinigung hat ihr 50-jähriges Jubiläum mit einer Feier im Römerkeller der St.-Michael-Kirche begangen. Der 1975 gegründete Verein hat maßgeblich dazu beigetragen, das römische Erbe der Stadt zu erforschen und bekannt zu machen. Seine Arbeit trug sogar dazu bei, dass das Reiterkastell Dormagen 2021 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde.
Die Initiative zum Verein entstand nach einem Volkshochschulkurs für Hobbyarchäologen unter der Leitung von Dr. Gustav Müller. Die ersten Mitglieder machten bereits in Nievenheim eine bedeutende Entdeckung, als sie bei Ausgrabungen auf römische Überreste stießen. Offiziell wurde der Verein am 1. Dezember 1975 unter dem Namen „Ortsgruppe Linker Niederrhein“ eingetragen, bevor er später als Dormagener Geschichtsvereinigung bekannt wurde.
Durch seine Forschungsarbeit und Ausstellungen hat der Verein das Verständnis für die römischen Wurzeln Dormagens vertieft. Mit laufenden Projekten sorgt er dafür, dass diese Geschichte sowohl für Einwohner als auch für Besucher lebendig bleibt. Der nächste große Höhepunkt wird die gemeinsame Jubiläums- und UNESCO-Feier im Jahr 2026 sein.