2.500 Menschen bei kurdischer Demonstration in Hagen – Polizei zieht positive Bilanz
Lukas Albrecht2.500 Menschen bei kurdischer Demonstration in Hagen – Polizei zieht positive Bilanz
Heute: Kurdische Kundgebung in Hagen mit rund 2.500 Teilnehmern
Am 22. Januar 2026 versammelten sich etwa 2.500 Menschen im Hagener Stadtzentrum zu einer kurdischen Demonstration. Die von den Behörden genehmigte Veranstaltung richtete sich mit Appellen an die EU und europäische Regierungen, sich in die Konflikte zwischen der Türkei und Syrien einzumischen. Die Polizei war mit einem starken Aufgebot vor Ort, um während der gesamten Kundgebung für Ordnung zu sorgen.
Die Demonstration begann unter strenger Aufsicht: Die Hagener Polizei setzte zahlreiche Beamte sowie Einsatzhundertschaften ein. Umfassende Verkehrsregelungen führten zu Verzögerungen, doch die Organisatoren und die Sicherheitskräfte arbeiteten eng zusammen. Polizeichef Stefan Boese lobte später die Kooperation und bezeichnete den Ablauf als gut organisiert.
Vereinzelt kam es zu Störungen. Ein Teilnehmer trug Handschuhe mit Quarzsand, was gegen Versammlungsrecht verstößt. Gegen drei weitere Personen wurden Strafanzeigen wegen des Zeigens verbotener Fahnen erstattet. An einigen Stellen wurden zudem Pyrotechnik gezündet, ohne dass es zu schweren Verletzungen kam. Gegen frühen Abend endete die Veranstaltung ohne größere Zwischenfälle. Die Behörden bestätigten jedoch, dass im Zusammenhang mit der Kundgebung ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.
Gegen 19 Uhr ging die Demonstration friedlich zu Ende, ohne dass es zu großflächigen Ausschreitungen kam. Die Polizei wird die Vorfälle mit verbotenen Symbolen und illegalen Gegenständen weiter prüfen. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.