08 May 2026, 14:34

13-Jährige riskiert Leben für Haargummi – Notbremsung rettet sie am Bahnhof Hamm

Vorsichtsschild auf einem Bahngleis neben einem Metallzaun, Bäumen, Strommasten, einem Gebäude, Containern, einem Straßenmast und einem bewölkten Himmel.

13-Jährige riskiert Leben für Haargummi – Notbremsung rettet sie am Bahnhof Hamm

13-Jährige entgeht nur knapp schwerem Unfall am Bahnhof Hamm

Eine 13-jährige Schülerin ist am Hauptbahnhof Hamm nur knapp einer schweren Verletzung entgangen, nachdem sie die Gleise betreten hatte, um ein Haargummi aufzuheben. Gerade als sie sich in der Gefahrenzone befand, näherte sich ein Regionalzug. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Bahnsicherheit auf.

Das Mädchen hielt sich auf den Gleisen auf, als ein Zug aus Bielefeld mit einer Geschwindigkeit von 20 km/h heranfuhr. Der Lokführer leitete sofort eine Notbremsung ein und brachte den Zug noch vor Erreichen des Mädchens zum Stehen. Trotz der geringen Geschwindigkeit benötigen Züge lange Bremswege und können Hindernissen nicht ausweichen.

Die Bundespolizei warnt erneut vor den Gefahren des unbefugten Betretens von Bahnanlagen. Schon das zu nahe Stehen am Bahnsteigrand berge Risiken, da vorbeifahrende Züge einen starken Sog erzeugen könnten, der Menschen oder Gegenstände in Richtung der Züge zieht. Die Behörden appellieren an Eltern, ihre Kinder über diese Gefahren aufzuklären.

Weitere Informationen zur Bahnsicherheit finden sich auf der offiziellen Website der Bundespolizei.

Das Mädchen blieb unverletzt, doch der Vorfall unterstreicht die ständigen Risiken auf Bahnanlagen. Die Notbremsung verhinderte zwar eine Kollision, doch Züge können nicht immer rechtzeitig halten. Die Polizei betont weiterhin, wie wichtig es ist, Gleise und Bahnsteige stets freizuhalten.

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