120 Jahre Christentum bei den Simalungun: Solinger Delegation feiert in Sumatra
Henry Koch120 Jahre Christentum bei den Simalungun: Solinger Delegation feiert in Sumatra
Eine Delegation des Kirchenkreises Solingen reiste kürzlich nach Sumatra, um an den Jubiläumsfeierlichkeiten ihrer langjährigen Partner teilzunehmen. Der Besuch markierte den 120. Jahrestag der ersten Verkündigung des Evangeliums unter dem Volk der Simalungun. Gemeinsam gestalteten sie lebendige Gottesdienste und feierten nach traditionellem Brauch das Olob-Olob-Fest.
Die Reise festigte zudem die Verbindungen zwischen den deutschen und indonesischen Kirchen, die seit Jahrzehnten eng zusammenarbeiten.
Die Gruppe aus Solingen nahm an den Feierlichkeiten zum 120-jährigen Jubiläum des Christentums in der Simalungun-Gemeinde teil. Dieser Meilenstein stand im Mittelpunkt des Besuchs und vereinte Gläubige beider Regionen in einem gemeinsamen Fest.
Die Partnerschaft zwischen Solingen und den Distrikten Medan und Galang der Gereja Kristen Protestan Simalungun (GKPS) reicht bis in die 1980er-Jahre zurück. Offiziell erneuert wurde sie 2003, gefolgt von regelmäßigen Austauschen – bis die Pandemie die Besuche unterbrach. Die letzte Delegation aus Medan besuchte Solingen im Jahr 2018.
Während der Gespräche blicken beide Seiten auf frühere gemeinsame Projekte zurück, darunter eine Baumspflanzaktion im Jahr 2018 und ein finanzielles Unterstützungsprogramm 2021. Im Fokus standen zudem zukünftige Vorhaben, insbesondere die stärkere Einbindung junger Menschen.
Vertreter beider Kirchen betonten die Bedeutung von Gleichberechtigung in ihrer Partnerschaft. Sie verpflichteten sich, Rassismus und Diskriminierung abzulehnen, um eine respektvolle und ausgewogene Zusammenarbeit zu gewährleisten.
Der Besuch stärkte die Verbundenheit zwischen den Gemeinden in Solingen und Sumatra. Man vereinbarte, die gemeinsamen Initiativen fortzuführen – mit besonderem Augenmerk auf die Jugendarbeit. Beide Seiten verließen die Begegnung mit dem erneuerten Versprechen, ihre ökumenische Partnerschaft auf fairer und inklusiver Grundlage weiterzuführen.






