23 March 2026, 14:30

1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Wagner übernimmt in der Abstiegsnot

Ein Fussballtrainer, der auf einem Feld steht und die Arme überkreuzt, trägt eine schwarze Jacke und Hose, mit einem Zaun, Treppe und Wand im Hintergrund.

1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Wagner übernimmt in der Abstiegsnot

Der 1. FC Köln hat überraschend einen Wechsel an der Spitze vollzogen und Cheftrainer Lukas Kwasniok entlassen. Die Entscheidung fiel nach einem 3:3 im Rhein-Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Co-Trainer René Wagner hat nun interimistisch das Amt des Cheftrainers übernommen – der Verein steht vor einem harten Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga.

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Zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach der Klub den ehemaligen Eintracht-Frankfurt-Trainer Dino Toppmöller als möglichen Nachfolger ins Auge gefasst hatte. Dieser lehnte das Angebot jedoch letztlich ab, sodass Köln in der entscheidenden Phase der Saison auf Wagner setzen muss.

Die Entlassung von Lukas Kwasniok wurde am 22. März 2026 bekanntgegeben, kurz nach dem Remis gegen Mönchengladbach. Geschäftsführer Thomas Kessler begründete die Entscheidung mit mangelnden Ergebnissen und einem besorgniserregenden Leistungsabfall. Trotz kämpferischer Auftritte hatte die Mannschaft zu wenige Punkte gesammelt und liegt mit Platz 15 nur zwei Zähler über dem Relegationsplatz.

René Wagner, bisher Assistenztrainer, rückte umgehend als Interimschef auf den Posten nach. In seiner ersten öffentlichen Stellungnahme betonte er seinen Willen, den Verein in der ersten Liga zu halten. Sein erstes Bundesliga-Spiel als verantwortlicher Trainer bestreitet er am 5. April 2026 auswärts gegen Eintracht Frankfurt.

Vor Wagners Berufung hatte der 1. FC Köln andere Optionen geprüft. Mit Dino Toppmöller, dem Ex-Trainer von Eintracht Frankfurt, soll es informelle Gespräche gegeben haben. Zunächst hatte dieser signalisiert, die Position nur anzunehmen, falls Köln den Bundesliga-Verbleib für die nächste Saison sichere. Später hieß es jedoch aus Kreisen des Vereins, Toppmöller habe abgewinkt, da er auf ein renommierteres Engagement warte.

Mit Wagner an der Spitze muss sich die Mannschaft nun schnell verbessern. Die jüngsten Leistungen lassen kaum Spielraum für Fehler in den verbleibenden Partien der Saison.

René Wagner steht vor der Herausforderung, das Blatt in den letzten Wochen der Spielzeit noch zu wenden. Der unmittelbare Fokus des Vereins liegt auf dem Abwendungen des Abstiegs – mit dem brisanten Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt als nächste Hürde. Parallel könnte die Suche nach einer langfristigen Lösung weiterlaufen, abhängig davon, wie sich das Team unter Wagners Führung schlägt.

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