03 November 2025, 16:02

1.500 Demonstranten in Köln gegen Merz' Migrationspolitik

Eine Stadtansicht mit einer Straße voller Autos unten, flankiert von Gebäuden und Wolkenkratzern auf beiden Seiten, unter einem Himmel oben.

1.500 Demonstranten in Köln gegen Merz' Migrationspolitik

Am Sonntag versammelten sich in Köln etwa 1.500 Menschen, um gegen die Migrations- und Abschiebepolitik von Bundeskanzler Friedrich Merz zu protestieren. Die unter dem Motto "Menschenrechte verteidigen – Stoppt Merz’ Politik" stehende Demonstration war Teil einer größeren Debatte über das "städtische Gefüge" Deutschlands. Offiziell hatten die Veranstalter 500 Teilnehmer angemeldet, doch Schätzungen zufolge war die tatsächliche Zahl etwa dreimal so hoch. Die Kundgebung wurde von verschiedenen Initiativen gemeinsam organisiert, darunter "Seebrücke Köln", "Fridays for Future Köln" und "Medical Solidarity International". Redner auf der Demonstration forderten den Ausbau von Rettungseinsätzen für Geflüchtete, bezahlbaren Wohnraum, Gerechtigkeit für Palästina sowie eine klare Abgrenzung zur rechtsextremen AfD. Sie warben für eine solidarische Gesellschaft, in der Migration akzeptiert und das Asylrecht gestärkt wird. Trotz der Bemühungen der Organisatoren, Informationen über die beteiligten Gruppen bereitzustellen, lieferten Suchanfragen keine weiteren Details. Der Protest in Köln ist Teil einer wachsenden Welle von Demonstrationen gegen Merz’ Politik, die in den vergangenen Tagen in mehreren Städten stattfanden.